Das Achimer Bürgerforum ist im Netz - für alle Achimer und "Umzu"!

An alle Achimer Bürgerinnen und Bürger,

wir haben vor eingen Tagen dieses Bürgerforum ins Netz gestellt. Es liegt an Ihnen, es zu nutzen. Machen Sie sich als mündiger Bürger stark, nutzen Sie es.

Vor allen Dingen wollen wir auch Minderheiten, die nicht zu Wort kommen, eine Plattform geben.

Unser Einsatz für mehr Demokratie, Ihre Meinung, die Meinung der Bürger in den Rat, in die Verwaltung! Wie ist es heute? Die Politik sucht nicht mehr den Dialog mit Bürgern!

Zitat Manfred Güllner (Auszug): „Die Parteien haben eine Pervertierung der Kommunalpolitik herbeigeführt. Und jetzt beschimpfen sie die Bürger, dass sie nicht mehr teilnehmen. Das ist grotesk.“

Weiter heißt es:"Grundsätzlich seien die Bürger durchaus zu politischem Engagement bereit, dieses ist in der Realität aber wenig erwünscht, die Menschen würden aber abgeschreckt von den Ritualen der politischen Parteien, durch deren falsche Professionalisierung!

Zeigen wir den Politikern, dass wir professioneller sind, dass wir wissen wo es lang geht. Und denken Sie daran, Einigkeit macht stark!

An alle Achimer, gestalten Sie die Zukunft für die nächste Generation, für unsere Jugendlichen, Kinder und Enkel.

Eine gute Zukunft und viel Spaß im Forum

Ihr

"Frontmann" Heinz-Dieter Breu

Achim im August 2011

"Offene Fragen" bei Kreiseln

OTTERNDORF. Schon als sich die Kreisel der neuen Otterndorfer Ortsumgehung im Bau befanden, wurden Zweifel laut, ob sie groß genug dimensioniert sind.

Nachdem mehrere Schwerlasttransporte nicht über die Umgehungsstraße geführt werden konnten, wurde die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr von der Otterndorfer Stadtverwaltung eingeschaltet. In einem Antwortschreiben räumt die Behörde jetzt ein, dass das Thema noch nicht abgehakt ist: "Im Zusammenhang mit derzeit offenen Fragen zur Abwicklung von Schwerlastverkehr bzw. Großraumtransporten im Bereich des Stadtgebietes können sich möglicherweise auch bauliche Auswirkungen auf die in Rede stehenden Kreisverkehrsplätze (...) ergeben", heißt es in einem Schreiben an die Stadt. Von Egbert Schröder

Quelle, Cuxhavener Nachrichten, 9.2.2010

Anmerkung, dieser Kreisel wurde neu gebaut und gerade in Betrieb genommen, nun merkt man, dass etgwas nicht funktioniert, gut geplant?

Klagesmarkt - Hannover

Der Kreisel fällt weg, der Platz an der Goseriede und ein Teil des St. Nikolai-Friedhofs werden ein Stadtplatz mit Beeten und Bäumen. Insgesamt sollen an den vier Standorten rund 400 neue hochwertige Wohnungen entstehen.

Quelle: Bild 7.5.2010

Fischsteinkreisel - Frankfurt

Ein problematischer Verkehrsknotenpunkt ist der Fischsteinkreisel im Verlauf der Ludwig-Landmann-Straße zwischen dem Hausener Freibad und Brentanobad:

http://forum.myphotos.cc/daf/fischstein/k002.jpg

Luftbild: Stadtvermessungsamt Frankfurt am Main

Die am stärksten frequentierten Fahrbeziehungen (farblich markiert) kreuzen sich hier wie in einem Kreisverkehr üblich ohne Ampel, was eigentlich kein Problem wäre, wenn nicht wenig später die Ampel zur Querung der Stadtbahnstrecke der U6 wäre. Wenn die Ampel rot ist, stauen sich die Autos im Berufsverkehr schnell zurück, der Verkehr aus dem Kreisel kann nicht mehr abfließen und somit ist der Knotenpunkt in alle Richtungen blockiert – ein Deadlock:

Foto vom Verfasser

(Foto vom Verfasser)

Wie aus einer Stellungnahme des Magistrats (ST 1187) hervorgeht, soll das Problem nun durch Rückbau des Kreisels und Umwandlung des Knotenpunktes zu einer Kreuzung behoben werden. Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer gab es bisher gar nicht, auch das soll verbessert werden.

Plan: Amt für Straßenbau und Erschließung Frankfurt am Main

Plan: Amt für Straßenbau und Erschließung Frankfurt am Main

Da der Umbau durch das Konjunkturpaket finanziert wird, ist davon auszugehen, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen und zeitgleich mit der Verlegung und Modernisierung der Haltestelle Fischstein stattfinden (näheres dazu hier). Die Stellungnahme und den Plan als PDF gibt es hier.

Die Stellungnahme und den Plan als PDF gibt es hier

Geändert von Torben (10.09.2009 um 22:46 Uhr)

Fehlplanung: Anwohnerinitiative setzt sich durch Kisdorfs Kreisel kommt wieder weg!

Für Sie aufgespießt und in der Presse gefunden, ich zitiere aus dem Hamburger Abendblatt einen Artikel von Bernd-Olaf Struppek 17. Oktober 2009:

Viele Auto- und vor allem Lkw-Fahrer ignorieren den Mini-Kreisel in Kisdorf. Bau und Rückbau kosten mindestens 40 000 Euro.

Kreisverkehre gelten gemeinhin als eine runde Sache. Vielerorts entstehen solche Kreisel, um die Situation an Verkehrsengpässen oder unfallträchtigen Einmündungen zu verbessern. In der Gemeinde Kisdorf indes hat der Kreisel keine Zukunft: Nicht einmal vier Jahre nach seinem Bau wird der sogenannte Mini-Kreisel im Zuge der Ortsdurchfahrt (Sengel/Grootredder/Eichengrund/Mühlenstraße) in der kommenden Woche auf Weisung des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr zurückgebaut. Und zwar zur Freude einer Anwohnerinitiative, die seit Langem (wie berichtet) gegen den Kreisverkehr zu Felde gezogen war - aber gegen den ausdrücklichen Beschluss der politischen Mehrheit in Kisdorf.

Gut gemeint - aber nicht gekonnt

Rin in die Kartoffeln, rut aus den Kartoffeln: Kisdorfs Bürgermeister Reimer Wisch (CDU) glaubt, dass die Mehrheit der Bürger dafür kein Verständnis hat: "Es werden mehr als 40 000 Euro im heißen Asphalt versenkt!" Rund 15 000 Euro soll seinerzeit der Bau des Kreisverkehrs gekostet haben. Bezahlt wurde dies im Zuge der Sanierung der L 233 als Ortsdurchfahrt vom Land. "Das Thema der immer stärker befahrenen Ortsdurchfahrt hatte uns seit Jahrzehnten beschäftigt", erinnert sich CDU-Fraktionschef Niels Offen, "es gab den Wunsch der großen politischen Mehrheit, diesen Kreisel zu bauen." Der jetzige Rückbau soll nochmals 26 000 Euro aus Landesmitteln kosten - die Gemeinde weigerte sich, sich an den Rückbaukosten zu beteiligen.

Der vom Land "spendierte" Mini-Kreisel erzielte bald die erhoffte verkehrsberuhigende Wirkung - die Tücke jedoch lag im Detail. Bürgermeister Wisch spricht rückblickend von einer "blödsinnigen Bauweise": "Der Kreisel hätte größer und besser gebaut werden können." So aber ist der Durchmesser derart gering, dass die Gelenk-Schulbusse den Kreisverkehr nur passieren können, wenn sie mit ganz geringem Tempo die gepflasterte Kreismitte überfahren.

Eine regelrechte "Insel" nebst Bepflanzung konnte in der Kreiselmitte ergo nicht entstehen. Dies wiederum hat zur Folge, dass manche Autofahrer den Kreisverkehr komplett ignorieren und mitten über die nur wenig erhabene Markierung im Zentrum fahren. "Die knallen frontal rüber", beschwert sich Anwohner und FDP-Ortspolitiker Jan Kömm - und meint die Fahrer der Kieslaster, die in großer Zahl auf der L 233 unterwegs sind. Gerade, wenn diese Laster unbeladen unterwegs seien, entstünden erheblicher Lärm und Erschütterungen, und das teilweise bereits ab 3.30 Uhr in der Nacht. Kömm spricht von einer "haarsträubenden Situation". Er erzählt zudem von diversen Beinaheunfällen und auch Zusammenstößen mit Blechschäden im Kreisel. Ausgelöst jeweils dadurch, dass Autofahrer die Verkehrsführung im Kreisel schlicht ignorierten.

Verschiedene Verbesserungsvorschläge wurden beraten. Das komplette "Abschleifen" der gepflasterten Kreiselmitte wurde laut CDU-Fraktion wiederum von der Verkehrsaufsicht abgelehnt. Stattdessen plädierten sowohl die Kreis-Verkehrsaufsicht wie auch das Kieler Verkehrsministerium nach Ortsterminen dafür, den Kreisel zurückzubauen, da die Verkehrsführung in der jetzigen Form von den Verkehrsteilnehmern nicht akzeptiert werde. Schließlich brachten die Kreisel-Kritiker auch noch den Petitionsausschuss des Landes auf ihre Seite.

Die politische Mehrheit in Kisdorf aber wollte den Kreisel behalten. "Der Kreisel wurde von den Autofahrern, nach einer Gewöhnungszeit, gut angenommen und erfüllt seine Wirkung", sagt Christdemokrat Niels Offen, "wir hätten zur Verkehrsberuhigung am liebsten drei Kreisel entlang der L 233, haben aber einfach nicht die Planungshoheit auf einer Landesstraße." Die CDU wirft der FDP vor, quasi durch die kalte Küche die Mehrheitsverhältnisse zu diesem Thema verkehrt zu haben: "Kommunalpolitisch war die FDP in den Ausschüssen mit 2:7 unterlegen, außerparlamentarisch ist es ihr aber durch die nachhaltige Bearbeitung des Petitionsausschusses und anderer Gremien gelungen, ihr Ziel durchzusetzen." Für CDU-Fraktionschef Offen und den Ortsvor- sitzenden Christian Beug wird nunmehr der alte und problematische Zustand wiederhergestellt - "eine Benachteiligung einer riesigen Gruppe von Bürgern". "Der Bürgerprotest von zwei Kisdorfer Bürgern der FDP" sei für die Landesverwaltung "ein willkommener Anlass gewesen, die Verkehrsberuhigung wieder eliminieren zu können."

Kreisel-Gegner Kömm spricht dagegen von mehr als 60 Interessenten, die notfalls auch vor das Verwaltungsgericht hätten ziehen wollen.

Kostenübersicht - Geld (Steuern) sinnvoll angelegt

11.03.2008 Situng des Rates

Folgende Fragen wurden zu den Kosten gestellt und wie folgt beantwortet:

Anmerkung hierzu: Der Haushalt der Stadt Achim für das Jahr 2010 ist noch offen und nicht verabschiedet!

Geschätze Kosten der Maßnahme gesamt: 1.150.000,00 €

Bisher angefallen bzw. ausgegeben:

100.000,00 € Gutachter- Planungskosten.

410.000,00 € für Grunderwerb (schon getätigt!!!)

Bisherige Kosten 510,00,00 €.

Nun haben die Erfahrungen im öffentlichen Bereich immer wieder gezeigt, dass Baumassnahmen am Ende nie preiswerter geworden sind. Man "verkauft" (Verwaltung, Gutachter(?) den Politikern in der Regel einen am unteren Limit errechneten Preis um die Zustimmung im Rat bzw. in der Bevölkerung zu erhalten.

Wenn wir derzeit Hamburg als Beispiel nehmen (Elbharmonie) verteuert sich das Objekt gerade von ausgegangen 70 Millionen € mal eben auf 280 bis 320 Millionen €.

Schätzen wir in Achim einmal vorsichtig und gehen am Ende mit 2,3 Millionen € über die Ziellinie?

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