Leserbrief zu „Es geht nicht ohne Pflanzenschutzmittel“


Dass es Menschen gibt, die für ihr Hobby die Umwelt schädigen, gut, darüber läßt sich streiten.

Dass staatliche Organe da mitmachen, darin liegt der eigentliche Skandal.

Der Achimer Bürgermeister sieht eine wachsende Sensibilität für Umweltfragen. Herr Bürgermeister, verschonen Sie uns wenigstens mit Ihren Phrasen. Der Achimer Rat wird jetzt entscheiden. Ich bin gespannt auf das Abstimmungsverhalten der Ratsmitglieder, die Sonntag für die Energiewende demonstrierten, aber in früheren Zeiten schon nichts gegen das Fällen von Bäumen in Achim hatten.

Der Umweltschutzgedanke ist unteilbar. Glaubwürdigkeit und politische Rhetorik sind verschiedene Dinge

Herbert Mudersbach - 15.03.2012

Presse: Betr. Leserbrief zu „Große Platane weicht der Verkehrssicherungspflicht“ am 18.2. und“Nabu kritisiert Platanen- Fällung“ am 20.2.

Wer da noch staunt, dem ist nicht zu helfen.

Der Bürgermeister glaubt, dem Rat und der Verwaltung eine erhöhte Sensibilität in Sachen des Naturschutzes zubilligen zu können.

Der Baumfrevel in der Wittenbergerstr. ist die Bestätigung.Der sog. Baumschtuzbeauftragte schießt den Vogel ab. Da die Bürger sowieso nichts zu melden haben, müssen sie auch nicht informiert werden.

Bürgerinnen und Bürger Achims, jetzt wissen Sie Bescheid.

Apropos Baumschutzbeauftragter: Kennen Sie die Story von dem Fuchs, der zum Wächter des Hühnerstalls ernannt wird?

Aber ernsthaft, wer wundert sich noch über solche Ungeheuerlichkeiten?

Der Rat hat sich in Sachen Ökologie abgemeldet. Von dort droht keine Gefahr. Mit welchem Recht regen Sie sich jetzt auf, Herr Schweers?

Natürlich freut es mich als NABU- Mitglied, daß Sie überhaupt etwas sagen. Aber hätten Sie nicht schon vorher energischer intervenieren müssen.

Ihr Verhalten im Rat, lassen wir es.Als ich dem NABU beitrat, tat ich es, um einen wirkungsvollen Naturschutz zu unterstützen. So vergehen Illusionen.

Wenn die Anhänger des Naturschutzes nicht energischer werden, war das nicht die letzte Platane.

Herbert Mudersbach
28832 Achim, den 20.2.2012

Zu „Klare Positionen zu Achimer Reizthemen“ vom 12.11.2011 - Achimer Kurier


Daß der Achimer Kurier Bürger befragt, ist zu begrüßen.

Nur sollte kein falscher Eindruck hervorgerufen werden. 836 Bürgerinnen und Bürger sind nicht repräsentativ.

Da haben die 2500 (Anmerkung der IAB-Redaktion, es waren 2.624 Stimmen) durch die IAB Befragten schon eine andere Qualität.

Wer sagt, daß die 836 zum größten Teil nicht schon für den Kreisel waren?

Auf falsche Fragen erhält man keine richtigen Antworten. Die Funktionsfähigkeit des Kreisels war nie das Thema.

Thema war vielmehr

- das Geld, das besser für andere Dinge ausgegeben worden wäre

- die Vergewaltigung des Bürgerwillens

Rat und Verwaltung sagen jetzt „Weiter so“ Das wird eine lustige Legislaturperiode.

Herbert Mudersbach
Achim
13.11.2011

Gewerbeansiedlung - Innenstadtbelebung


Alle Stadtplaner von Ruf vertreten heute die Meinung, dass Gewerbeansiedlung kein Thema für Innenstadtbelebung ist.

Diese kann man nur durch eine Mischung aus Handel, Dienstleistern, Wohnen und Kultur erreichen.

Die Ratsmitglieder können nicht auf allen Gebieten kompetent sein. Warum ziehen sie dann keinen Stadtplaner hinzu?

Funktionäre des Einzelhandels sind bestimmt keine Stadtplaner.

So wird Achim demnächst eine Stadt der Einzelhandelsruinen sein. Auch ein Denkmal für den Rat.

Uta Herbert
Achim

17.11.2011

Leserbrief zur Baumfällaktion auf dem Zeppelingelände (18.11.)


Der beste Baumschutz sind kurz bevorstehende Wahlen. Dann sind alle Ratsmitglieder die eigentlichen Erfinder des ökologischen Gedankens. Es wird tief in das Phrasenrepertoire politischer Einfallslosigkeit gegriffen, man will nicht dogmatisch sein, es fehlte nur noch die Phrase, daß man keine Tabus kenne.
Achimerinnen und Achimer, es kommt Schlimmes auf Achim zu, die nächsten Wahlen sind weit weg.

Achimer Baumfreunde, was nun?

Der Kommentar zum Thema ehrt den Achimer Kurier.

Herbert Mudersbach
18.11.2011

Achim ist noch längst nicht Athen - Quelle.: Manfredt Brodt

Achimer Kreisblatt - Redaktionsleitung

Die Verwaltungsspitze und der Rat der Stadt winken schon seit langem allzu sorglos vermeintlich populäre Projekte durch, ohne sich ausreichend Gedanken über die damit langfristig entstehenden Folgekosten zu machen.

Dabei sind die Baukosten für Schulen, Kindertagesstätten, Sporthallen oder Bibliotheken oft das billigste. Teuer wird es, sie Jahrzehnte zu betreiben, zu unterhalten und die Gehälter inklusive Pensionsansprüche des zusätzlichen Personals zu finanzieren. Wie bei einem Privathaushalt hilft es da auch nicht, die Schulden durch Ratenzahlung harmlos aussehen zu lassen oder durch privat-öffentliche Partnerschaften mit profitorientierten Firmen zu verstecken. Irgendwann erdrücken die Raten den Schuldner.

Die Stadt finanziert bis heute manches, weil sie von der EU Millionen erhält, die den Bezirk Lüneburg zum Notstandsgebiet erklärt hatte. Das ist bald vorbei.

Auch der konjunkturelle Aufschwung könnte bald in eine Rezession münden. Dann brechen dem ausgabefreudigen Achim die Einnahmen weg.

Für den neuen Rat wird Ausgabendisziplin statt Gefälligkeitspolitik das Gebot der Stunde sein müssen.

Aufgespießt Heinz-Dieter Breu

Quellenangabe: Mit freundlicher Genehmigung Achimer Kreisblatt - Redaktionsleitung - Manfred Brodt

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